überMir ist schlecht

Das Kochbuch für den Manager/Marketer…

Auf einer Dienstreise saßen wir zusammen beim Abendessen und sprachen über unsere Business Buchlektüre der letzten Monate… Wir empfahlen uns den einen oder anderen Titel. Mein Favorit im Moment: „Made to stick“ .

ABER – wer kennt sie nicht, die immer gleichen Defizite dieser Fast-Food-Für-Manager-Literatur:

1. Eine Idee – 400 Seiten breitgetreten…
2. Keine Idee
3. Nur EIN Betrachtungswinkel, nur eine Firma usw.

Brauchen wir nicht ein Kochbuch für den Manager? Ein Buch in dem die „Signature-Dishes“ von unterschiedlichen Managern aus unterschiedlichen Firmen in unterschiedlichen Branchen „aufgetischt“ werden… Das wäre interessant.

P.S. Bis dahin hilft GetAbstract.com – wirklich empfehlenswert.

Does exactly what it says on the tin

Zwischen 1994 und 2009 warb Ronseal, ein Hersteller für Beize und Holzbleichmittel, mit diesem Satz im Fernsehen.

Der Slogan wurde damals von Liz Whiston und Dave Shelton entwickelt, die für die Londoner Werbeagentur HHCL tätig waren. Im Jahr 2000 erhielt die Agentur für diese und andere Spots vom Campaign Magazine den Titel „Agency of the Decade“, wurde inzwischen aber geschlossen.

Ronseal tut exakt, was die Verpackung verspricht: Die Beize verhält sich wie beschrieben und hält so lange wie behauptet. Nicht mehr und nicht weniger. Ein ähnlicher Ausspruch entwickelte sich mit „What You See Is What You Get“ (WYSIWYG) auch im IT-Bereich.

Mittlerweile ist „It does exactly what it says on the tin“ zu einer festen Redewendung geworden und Ronseal hat sich diesen Ausspruch in Großbritannien als Marke schützen lassen. Denn mit dem Ronseal-Slogan wird exakt erreicht, was jeder Firmenslogan tun sollte: Slogans bilden ein Versprechen an den Kunden und sollten knapp, präzise, unverwechselbar und vor allem einhaltbar sein. „Does exactly what it says on the tin“ darf meiner Meinung nach daher als einer DER zentralen Aspekte guten Brandings und Marketings gelten.

Apropos Branding…Ich war gestern tanken…

WYSIWYG, What you see is what you get, Does exactly what it says on the tin

Bei Shell gibt es überhaupt keinen „Kraftstoff“ mehr, sondern nur noch Designer-Drogen für den Tank: „FuelSave“, „V-Power“ oder „Racing 100“. Weiter »