Kein Kunde besteht aus Nullen und Einsen

Nichts anderes als „die Zukunft des Digitalmarketings“ wollten im September fast 750 Aussteller aus aller Welt auf der dmexco präsentieren. Dabei konnte man allerdings auch beinahe ebenso viele unterschiedliche Sichtweisen auf den Kunden und seine Wünsche erkennen.  Ob der digitale Kunde wirklich die Zukunft ist? Wohl eher nicht.

Den Konsumenten als Person wahrnehmen - mehr im aktuellen TREND REPORT

Den Konsumenten als Person wahrnehmen – mehr im aktuellen TREND REPORT

Ein Konsument wird – im Gegensatz zu vielen dmexco-Mutmaßungen – niemals vollends digital werden. Seine Wünsche und Bedürfnisse können nur Marketer erahnen, die sich wirklich mit dem Kunden als Person auseinander setzen statt mit einer Ansammlung von Daten. Den Kunden wirklich verstehen und ihn direkt ansprechen und abholen, so wie früher die gute Tante Emma. Oder ihre smarte Weiterentwicklung PAYBACK. Wie das genau funktioniert, habe ich im aktuellen TREND REPORT erläutert, der dem Handelsblatt beiliegt.

Wer den Beitrag analog verpasst hat, kann das digital nachholen – hier gibt es ihn in voller Länge: http://trendreport.de/digitalisierung-wenn-tante-emma-anbauen-muss/

Wie Handels-Dinosaurier selbst die Eiszeit überleben

Was hat Darwinismus mit Multichannel-Marketing zu tun? Ganz einfach: Es geht darum, Überlebensstrategien zu entwickeln, damit man z. B. als alteingesessener Handelsdinosaurier die Digitalisierung überlebt.

Denn psst – Geheimnis: Die meisten, wenn nicht sogar fast alle Kunden, sind digital und mobil unterwegs. Ob mit dem Smartphone in der Bahn oder dem Tablet daheim auf dem Sofa – das Web ist von überall aus erreichbar und zu jeder Tageszeit brennt dort Licht. Doch wie muss ich als Händler aufgestellt sein, damit ich die Erwartungen der Kunden erfülle, immer und überall erreichbar zu sein und relevante Angebote zum passenden Zeitpunkt über den richtigen Kanal zur Verfügung zu stellen? Die Händler müssen sich über alle Kanäle weiterentwickeln, ihren Channel-„Genpool“ quasi optimieren. Sie wollen mehr dazu wissen? Kommen Sie doch vorbei beim Marketing Innovation Day in Potsdam. Neben Referenten von u.a. Google und Nespresso werde ich dort am Mittwoch, 24. September über „Survival-of-the-fittest“-Strategien sprechen.

Über den Wolken…

..ist die Freiheit gar nicht so grenzenlos: Vor allem, wenn es ums Fallschirmspringen geht – denn da muss jeder Handgriff sitzen. Es ist jedes Mal wieder ein tolles Erlebnis und ich habe mich gefreut, dass ich dieses Mal WELT Redakteur Stefan Beutelsbacher begleiten konnte – möglicherweise beim ersten von vielen zukünftigen Sprüngen aus 4000 Meter Höhe.  Zumindest hat es so ausgesehen als könnte das sein neues Hobby werden. Nebenbei – also eher davor und danach – haben wir uns gut unterhalten: Über Glücksgefühle, Quellwolken – und auch über Höhenangst.

 

Höhenangst und Glücksgefühle - PAYBACK Geschäftsführer Dominik Dommick

Höhenangst und Glücksgefühle – im Gespräch mit der WELT am Sonntag

 

Den ganzen Beitrag gibt es hier zu lesen: Feierabend – „Ich habe Höhenangst!“

Und falls noch jemand auf den Geschmack gekommen ist: Zur Fallschirmsportgemeinschaft Berlin geht es hier: www.fallschirmsport-berlin.de

 

 

Kaufen oder nicht kaufen? Wie grelle Post-it Notes den Kunden locken sollen

Neulich war ich wieder in meiner Stadt Hamburg und blieb, wie zahlreiche junge Menschen, an einer H&M Fensterscheibe hängen (sie waren jung – nicht ich). Neonfarbende Post-its versprachen Rabatte bis zu 50 Prozent. Den Leuten gefiel die Aktion und sie stürmten das Geschäft. Gut.

Grelle Farben und Getümmel – bindet man so seine Kunden langfristig?

H&M_Rabattaktion

Kundenbindung war noch nie so wichtig und wertvoll wie heute. Und so lassen sich viele Unternehmen täglich kreative Maßnahmen einfallen. Auch so eine spontane Gutschein-Aktion kann funktionieren, allerdings nur mit einem kurzfristigen Effekt: Dem schnellen Abverkauf. Der Aufbau einer längerfristigen Kundenbeziehung findet nicht statt. Dazu müsste ich den Kunden kennen. Nur so sind individuell ausgesteuerte Angebote möglich. Ausserdem muss ich ihn auf verschiedenen Kanälen ansprechen – offline, online und mobil. Couponing auf allen Kanälen ist für unsere Partner ganz normal. Personalisierte Coupons werden gleichzeitig offline, über die Mobile App und den Newsletter ausgespielt. Und das Beste: Dazu kann der Coupon neongelb sein – muss er aber nicht.

#bom14 – so sehen Sieger aus

Gestern Abend hatte der „Best of Mobile“ Award als deutscher Branchenpreis wieder einen großen Auftritt: Die Gewinner der 2. Auflage wurden in Frankfurt/Main innerhalb der M-Days gekürt und es waren wieder einige tolle Beiträge dabei. Glückwunsch allen Siegern und Nominierten – hier gibts die ganze Liste:

Die Sieger des „Best of Mobile“ Award 2014

Die Sieger des Best Of Mobile 2014 (Quelle: www.best-of-mobile.de)

Die Sieger des Best Of Mobile 2014 (Quelle: www.best-of-mobile.de)

Das Beste, was Mobile zu bieten hat

In den vergangenen Wochen durfte ich wieder mit 24 meiner Kollegen die neuesten Kreationen der Mobile-Branche begutachten.

Ich habe spannende Entwicklungen gesehen; wer aber gewinnt, wird natürlich noch nicht verraten. Die Einreichungen vom Vorjahr waren bereits ein sehr guter Anfang für die deutsche Mobilszene. In diesem Jahr haben die Finalisten bewiesen, dass Mobile ein neues Niveau erreicht hat und auch im B2B Bereich angekommen ist. Die Finalisten der #bom14 sind hier nachzulesen.

BoM Logo

Die Best of Mobile Awards zeichnen die besten Apps, Websites, Services oder Kampagnen auf dem Mobilen Markt aus. In 13 Kategorien werden die Einreichungen nicht nur hinsichtlich Technologie oder Design bewertet, sondern mit Blick auf den Mehrwert für die Nutzer.

Am 13. Mai werden die Awards in Frankfurt am Main verliehen und ich freue mich schon sehr auf die Auszeichnungen. Sehen wir uns dort?

Beacons und der große Hype – wo bleibt der Kunde?

Alle sprechen über Beacons, wir lesen täglich neue Schlagzeilen rund um den angeblich positiven Effekt dieser Technologie. Nun spricht man schon von einem günstigen Kontaktpreis, der bei lediglich 12 Cent liegen soll. Damit seien Beacons eine lohnenswerte Investition für den Handel. Alles schön und gut. Aber: An erster Stelle sollten doch die Kunden, nicht die Technologie stehen. Wenn die Zeit reif ist, und für den Kunden auch ein tatsächlicher Mehrwert entstehen kann, dann soll man neue Kanäle integrieren.

Mit „Kein Schnickschnack – was Kunden am digitalen PoS wollen“ hat Olaf Kolbrück die Kundenwünsche anhand der kürzlich veröffentlichten ECC-Studie „Digitalisierung des Point of Sale – Auf den Kundennutzen kommt es an“ treffend zusammengefasst. Vor allem Serviceleistungen wie der Online-Verfügbarkeits-Check oder kostenfreies WLAN in den Ladengeschäften haben bei den Befragten einen hohen Stellenwert. Noch geht es vorrangig um das Kauferlebnis, weniger um Zeitersparnisse.
Mein Fazit: Neue Technologien sind super, wenn sie von Beginn an am Kundennutzen ausgerichtet sind. Sonst droht ein Flop – und Beacons hätten das wirklich nicht verdient.

Big Data für den guten / relevanten Ton

Wie müssen Händler im Zeitalter der Digitalisierung mit Kunden in Kontakt treten, um sie für sich zu gewinnen und langfristig zu binden? Diese Frage steht im Fokus der Call Center World in Berlin, bei der wir  eingeladen wurden um die Keynote zu halten. Wenn Sie hören möchten, wie wir als Multichannel Marketingplattform aus Big Data „Smart Data“ machen, also quasi die Nadel im Daten-Heuhaufen finden und nutzen: Mein Vortrag findet am 17. Februar um 11.15 Uhr statt.

See you there!

„Klasse statt Masse“ – Welche Daten dem Handel das Überleben sichern

Am 11. Februar treffen sich Meinungsführer verschiedener Branchen zum Digital Darwinism Summit in Frankfurt am Main – wir sind auch mit dabei. Für manche mögen wir (durch große stationäre Partner wie Aral, dm, Kaufhof und real – übrigens kommt mit REWE bald ein weiterer dazu) immer noch als reiner „old economy Dino“ gelten. Die Einladung zum Digital Darwinism Treffen zeigt aber, dass unser Wandel in den letzten Jahren – in Richtung multikanal – angekommen ist.

Digital Darwinism Summit 2014

Digital Darwinism Summit 2014 – was tun mit den Handelsdinosauriern?

 

Wie der Handel sich entwickeln muss, um nicht auszusterben? Er muss überall sein, wo der Kunde ist: offline, online und mobile. Wer in Frankfurt ist und Lust hat, mehr dazu zu hören: Ich freue mich auf spannende Gespräche nach meinem Vortrag “When big data becomes smart data: Darwinism in multi-channel marketing”. Vielleicht sieht man sich ja!

Zum Programm des „Digital Darwinism Summit“ 2014 geht es direkt hier.

Die deutsche Mobilbranche hat ihren Preis..

..und der wird ab sofort jährlich vergeben. Bei den „Best of Mobile Awards“ durfte ich in den vergangenen Wochen mit meinen Kollegen in der Jury über 180 Einreichungen begutachten. Gestern dann haben wir im Berliner Spreespeicher das Geheimnis gelüftet – und die Sieger der #bom13 gemeinsam gefeiert. Hier sind sie:

  • Kategorie Commerce: COUPIES
  • Kategorie Brand Communication: Die Bosch Toolbox App
  • Kategorie Publishing: GEO Special New York iPhone-App
  • Kategorie Advertising: Free the Forced
  • Kategorie Payment: payleven Chip & PIN
  • Kategorie SoLoMo: Stuffle – der mobile Flohmarkt
  • Special Award B2B: Testbirds Crowdtesting und die digitale Krankenakte patients2go®
  • Kategorie Innovation: Die ReSound Control™ App

best-of-mobile
Außerdem haben wir payleven-Gründer Konstantin Wolff zum „Newcomer of the year“ gekürt und durften adeven-CEO Christian Henschel als „Mobilista of the year“ auszeichnen.

Viele Preise, viele Namen. Es war ein sehr guter Anfang für die deutsche Mobilszene und ich bin gerne als Jurymitglied dabei. Mein Highlight des gestrigen Abends: Der Advertising-Sieger „Free the forced“ – reinschauen!

Bis zum kommenden Jahr!